Das Problem mit dem Bürgergeld ist hausgemacht. Man muss zuerst mal festhalten, dass das Bürgergeld ja auch aufgrund der Vorgaben der Gerichte eingeführt wurde weil das alte Harz4 nicht mehr für ein menschenwürdiges Leben ausreicht. Und es wurde nun mal nicht eingeführt weil man halt zu viel Geld hat.
Allein schon aufgrund dessen sind die Handlungsspielräume dort sehr begrenzt.
Folgende Sachen, die das Bürgergeld in die Höhe treiben sind alle hauptsächlich von der CDU zu verantworten, die ja Jahrzehnte in die Regierung geführt hat. Fangen wir mal an.
- Es ist die deutsche Regierung, die offenbar keinerlei Grund sieht auch der Ukraine nahezulegen, sich mit den Russen zu einigen. Auf welche Art auch immer. Es kann nicht sein, dass wir der Ukraine sagen, wir werden euch die nächsten 100 Jahre so unterstützen, wie ihr es halt wollt. Egal ob wir für Millionen von euch hier Beherbergen mit Bürgergeld bewerfen, das die nach Hause schicken und euch dann auch noch alle Waffen zahlen. Egal ob ihr völlig dämliche Offensiven startet und einfach nur Material verbrennt oder nicht. Es muss irgendwann eine Einigung geben, ihr werdet Russland nicht besiegen. Ich sehe da in der Richting von der CDU NULL Initiative
- Die Kosten für Bürgergeld wären bedeutlich geringer, wenn die Regierung das tun würde wofür sie auch da ist. Wir nehmen jetzt hunderte von Milliarden auf und die CDU will das zum Großteil in die marrode Bahn stecken, die nun seit 20 Jahren saniert wird und bis auf verbranntes Geld kaum was rauskommt und in Waffen, weil ja die Russen kommen. Nun von all den Waffen profitieren paar Rüstungskonzerne. Und dann stehen die millionenteuren Panzer halt nur rum bis die Russen kommen oder nicht. Und wenn die kommen wird wohl eine Drohne für 100 Euro ausreichen um den schönen millionenteuren Panzer in Schrott zu verwandeln. Dann tingelt da die Reiche etwas rum und macht Pressetermine. Aber das ist doch keine Wirtschaftsförderung, die bis in den Arbeitmark einen Effekt hat. Das ist Show.
- Es ist die CDU, die sich wegen ihrer angeblichen Wirtschaftskompetenz gegen einen angemessenen Mindestlohn stellt. Würden nicht so viele Leute wegen ihrer Hungerlöhne aufstocken müssen wären auch die Kosten für all diese Transferleistungen nicht da. Es ist immer das gleiche. Bei jeder Krise, bei jeder Inflation immer und jederzeit darf jeder in der Wirtschaft die Preise erhöhen. Das ist normal, geht nicht anders. Wenn es dann aber an die Löhne geht, also dann tickt die Uhr aber ganz anders. Bloss nicht die Kosten in die Höhe treiben, Lohn-Preis-Spirale. Kurz gesagt, alle Leute ausßer die, die Kohle haben sollen sich die Kosten dafür aus den Rippen schneiden, währen alle anderen die ja selbstverständlich erhöhen dürfen. Geht ja nich anders. Das über mehrere Jahre und Jahrzehnte... So kommt man halt zu all den Aufstockern, die trotz einer Vollzeitarbeit weniger haben als Bürgergeld. Da liegt das Problem aber nicht im Bürgergeld sondern in dem dass man in vielen Jobs nicht mehr von seinem Lohn leben kann. Und die, die jetzt am lautesten Schreien, sind die, die diese Situation zu verantworten haben. Ein Bekannter von mir. Arbeitet derzeit nach mehr als 5 Jahren in dem Beruf im Bewachungsgewerbe. Nachtschicht im Obdachlosenheim. Bekommt so viel raus wie bei Arbeitslosengeld weil er vorher eine etwas besser bezahlte Stelle hatte. DAS GEHT EINFACH NICHT. Sich dann hinzustellen und auf die Bezieher von Leistungen zu schimpfen ist keinen Deut besser als die AFD!!!
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