Sonntag, 16. März 2025

Und weil gerade in Tiplaune bin...

Und was den Frieden in der Ukraine betrifft. Hehe, also ich würde mal ganz schnell davon Abstand nehmen zu Glauben die "wir sind doch echte Buddies" Sicht wird auch Putin teilen. Also, für Putin ist es ein Jackpot, dass Trump sich mit seinen Verbündeten verstreitet. Was soll Putin denn sonst machen als das loben? Diese Hin- und Herverhandlerei wird so lange gehen bis Putin im großen und ganzen eigentlich fast alles bekommt was er wollte, Donald Trump Russland aus der Schmuddelecke rausgeholt hat, Russland auf der Weltbühne wieder als gleichberechtigte Partei neben den USA auftritt. Und wenn die Amis nicht aufpassen wird Putin euch so an den Eiern haben dass er entscheidet, ob ihr nun als Verräter, Looser oder Bittsteller dasteht und er die alleinige Kontrolle hat ob Fireden und und welchen Bedingungen. Weil viel mehr wird er euch nicht geben, bzw. Zugeständnisse machen bis ein Großteil dessen was er haben will er nicht auch wirklich hat. Wäre ja auch total blöd wenn es anders aussehen würde. Da kommt einer und bietet dir dies und und jenes und beim kleinsten Hoffnungsschimmer ist der schon total happy. Welcher Vollidiot würde denn nicht sagen, na, dann schauen wir mal was da sonst noch geht. Wer glaubt denn wirklich, dass Putin in der Zeit in dem der militärische und wirschaftliche Druck für ihn deutlich abnimmt, er aus lauter überschwenglicher guter Laune nun plötzlich seine Ziele in den Wind schreibt nur um Donal's Superbuddy zu werden? Dass er es als wichtiger erachtet seinen Kumpel Donald nicht schlecht aussehen zu lassen und darum das was er eigentlich haben will dafür in den Wind schreibt? Glaubt doch keine Sau oder?

Ich hätte ja die Strategie verstanden, mit einem neuen US-Präsidenten an der Spitze (nicht vorbelastet) usw. gewisse Zugeständnisse zu machen um da evtl. einen Neuanfang zu wagen. Also guten Willen zu bekunden und das aus einer Position der Stärke. Schau wir können noch ganz anders aber hier guter Wille. Aber das was da gerade vor sich geht. Die neue Administration ist auf dem besten Wege sich selber wirtschaftlich zu schaden mit der Ansicht Sie könne Zollkriege gegen die ganze Welt gleichzeitig führen und gewinnen. Verschafft sich ein Image... nach dem Motto, wenn die Amis alleine alles machen wollen, sollen sie doch. Sind zwar ein notwendiges Übel wo man nicht herumkommt momentan. Aber glaubt ja nicht, dass wir hier bei Fuß stehen wenn die was wollen. Machen ja gerade nix außer jedem zu sagen, scheiß auf euch. Und aus dieser offensichtlich selbt herbeigeführten geschwächten Position geht man zu Putin mit einem Sack voller Weihnachtsgeschenke (und nicht so wie seit fast einem Jahrhundert Zug umd Zud) und hofft er würde aus Erfurcht oder überschwenglicher Freude über sein neue Freundschaft das in die Tonne kloppen was er seit Jahren mit aller, aller, allergrößten Mühen verfolgt unter anderem mit dem Blutzoll von hundertausenden von Russen.

Ehrlich, keine Ahnung was das werden soll.
Außer, wenn das Ziel lautet, dass sich ein innenpolisch angeschlagener Präsident, der wegen lahmender Wirtschaft unter Druck steht und dafür sorgt dass USA-Produkte weltweit zu Ladenhütern werden, sich Putin ausliefert und auf (fast) Gedeih und Verderb auf dessen guten Willen angewiesen ist um überhaupt was vorzeigen zu können. Also wenn das das Ziel ist, dann ist man voll auf Kurs.

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