Wenn Putin sagt, er möchte eine "Entnazifizierung" weil die kiewer Regierung voller Neo-Nazis ist. Ist es überhaupt möglich die Regierung nicht zu stürzen? Wenn man sich Putins Forderungen zu Beginn des Krieges ansieht und diese sich nur realistischeren Forderungen annähren weil die Ziele schwer oder nicht zu erreichen sind. Ist denn davon auszugehen, dass wenn die Ukraine sich nicht mehr wehren kann er dann sagt: "Ok, alles klar ich habe gewonnen, ich will ein paar Kleinigkeiten. Dann gehe ich nach Hause und ihr könnt machen was ihr wollt? Glaubt das ernsthaft jemand?
Wenn die Ukraine sich ergibt, dann wird sie auch ihre Waffen abgeben müssen. Weil das ist ja auch eine zentrale Forderung von Putin, die Entmilitarisierung. Dann muss sie mit sich machen lassen was Russland will. Dann ist auch eine "Besatzung" durchaus möglich weil man ja dann erst wieder anfangen müsste den Widerstand zu bewaffnen. Wenn es gut läuft wird die Ukraine wieder Teil Russlands weil es hat ja Russland ziemlich viel gekostet. Und damit ein Teil Russlands was wohl noch für die nächsten 10 Jahre mit Sanktionen belegt sein wird und nix mehr mit Demokratie, westorientierung usw. Wenn es schlecht läuft wir dort jemand sitzen wie Lukaschenko und die Ukraine wir sowas wie eine arme Provinz Russlands ebenfalls auf der falschen Seite es neuen eisernen Vorhangs.
Ich denke im Fall einer Kapitulation gibt es nur diese beiden Optionen. Anhand dessen was gesagt und getan wurde, einfach nur die Ereignisse "weitergesponnen". Auf die beteuerungen, dass kein Angriff bevorsteht sind so viele Leute reingefallen. Und ausgerechnet das was in der Kapitulation ausgehandelt wurde wird schön brav umgesetzt, wenn es auf ukrainischer Seite keinerlei Möglichkeit besteht dies zu erzwingen? Hm, das geht eher schon Richtung Dummheit das anzunehmen. Auch sind die Russen nicht wirklich dafür bekannt, gerne wieder zu gehen, wenn sie schon mal irgendwo sind.
Was Gerhard Schröder betrifft. Ich denke nicht, dass er in dieser Sache viel Einfluss auf Putin hat. Putin wusste, dass Gerhard Schröder + seine alten Parteikollegen der wirkungsvollste Türöffner für Energiegeschäfte in ganz Europa sind. Er hatte damit recht. Dennoch ist Gerhard Schröder kein Russe egal wie viele russiche Kinder er adoptiert (weiß nicht ob russische Weisenkinder, wirklich Prio 1 für den Kreml sind). Schröder war eine wertvolle Marionette aber niemand der Putin beeinflussen kann. Der Puppenspieler hät die Fäden, nicht die Puppe. Wenn die Geschäfte straucheln, gibt es sicherlich auch weniger Verwendung und Zuwendung für Lobbyisten.
Persönlich glaube ich auch, dass das der Grund ist warum die Russen eigentlich kein Interesse haben an einer Zusammenarbeit mit dem Colonia Jesux. Weil es nichts und niemanden gibt, der diese Fäden halten kann. Manche haben nun mal das Gen, dess es über einem nur Gott gibt, stimmts Erdogan? Ich glaube für Putin ist es am wichtigsten überhaupt Russe zu sein. Alle anderen sind nur notwendige, mehr oder weniger sinnvolle Lakaien, die den russischen Einfluss sichern. Und dabei hat man ziemlich genau durchgerechnet was er einem bringt und was es einen kostet. Wie ich drauf komme? Nein, diesmal nicht Gedankenlesen. Es ist offensichtlich. Schröder verdient in der Relation zu dem was er den Russen bringt ein Apfel und ein Ei. Die, die richtig Geld verdienen, also so oligarchenmäßig... alles Russen, ausnahmslos. Und ohne wessen Wohlwollen wird man ganz sicher kein Oligarch in Russland? Oder auch anders gerechnet. Schröder hat zwar tolle Titel. Ist für die russische Energiewirtschaft eine Schlüsselfigur. Hat für die russiche Volkswirtschaft Geschäfte für hunderte von Milliarden angeleiert. Und trotzdem hat er seinen ehemaligen Koch, gehaltstechnisch um ein vielfaches höher erhoben als den Gerd. Somit, was kann man daraus folgern, außer dass es voll der Superkoch sein muss?
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