Freitag, 21. Januar 2022

Also

zuerst mal für die, die rumschnüffeln aber es nicht wirklich gut können. Das ist nur für nebenher.

Dann freut mich, dass in Bayern Einsicht herrscht. Ganz ehrlich, das ist mir weitaus lieber als wenn Leute wie dieser Janosh von den Grünen einfach alle Fakten und neuen Entwicklungen ignorieren weil sie eine vorgefasste Meinung haben. Und nun meinen alle müssen diese haben, weil ich regiere ja jetzt.

Weiterhin sieht man wie doch äußerst kritisch viele Ärzte sind. Vor allem die, die um ihre täglichen Fernsehauftritte bangen obwohl in unzähligen Ländern der Welt zu beobachten ist dass, Omikron wie eine Grippewelle wirkt. Habt ihr Deutschen irgenwelche besonders coronasensiblen Omikron-Geheimgene, warum ihr mehr Panik braucht als alle anderen? Wie man sieht waren Lauterbachs Maßnahmen mal alle völlig fürn Arsch, und ihr geht ebenfalls auf hundertausende von Infektionen zu. Aber was wichtig ist. Mit warnend erhobenem Zeigefinger in die hundertausende von Infektionen.

Was die Begründung von der Überlastung des Gesundheitsystems betrifft, möchte ich mal einige Pfeiler dieser Argumentation wegschlagen. Zu allererst müsste man mal definieren was eine "Überlastung des Gesundheitsystems" überhaupt ist. Es gibt kein Grundrecht überall und jederzeit für jede Krankheit die optimale Behandlung in seiner näheren Umgebung zu bekommen ohne Wartezeit oder in ein anderes Krankenhaus zu müssen.

Es gibt aber viele gesetzlich festgeschriebene Grundrechte. Wenn somit die Intensivstationen gar nicht großartig belastet ist, dafür einige Normalstationen in einigen wenigen Krankenhäusern an ihrer Kapazitätsgrenze sind, ist das noch lange keine Überlastung des Gesundheitsystems. In Großbritannien waren das ca. 15 Prozent der Kliniken, die gemeldet haben an den Kapazitätsgrenzen zu arbeiten zur Omikron Hochzeit. Aber das bedeutet auch, dass 85 Prozent eben nicht so ausgebucht sind. Das ist niemals eine Überlastung des Gesundheitssystems außer ihr habt da irgend so eine Geheimmathematik. Das ist ein völlig banales, gänzlich schwammiges Totschlagargument der Politik, weil die bisher damit bei den Gerichten durchgekommen sind. Fragt doch einfach mal 10 Leute was die unter einer "Überlastung" verstehen. Ihr werdet 12 verschiedene Antworten bekommen.

Tatsächlich bedeutet das lediglich, das Patienten in ihrer näheren Umgebung nicht sofort so behandelt werden können wie sie es sollten. Da sie auf Normalstation gehen besteht in den allermeisten Fällen keine akute Gefahr für das Leben.

Das ist aber schon immer so gewesen, da jede Behandlung grundsätzlich von der Verfügbarkeit abhängt. Wenn drei Herzpatienten in eine Klinik eingeliefert werden aber gerade nur Kapazitäten da sind um eine "eilige Herz-Op" zu machen werden die anderen beiden warten müssen. Oder in andere Kliniken verlegt werden müssen. Auch wenn das bedeutet, dass zwei davon sterben könnten auf dem Weg dahin.

Somit was ist der Unterschied? Dass der eine an Corona sterben könnte obwohl er es mit einer einfachen Impfung verhindern könnte, die anderen aber quasi keine Chance hatten diesen Notfall zu verhindern?

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