Und wieder mal widerspricht die Mathematik den Behauptungen der Poliker. Heute ist es der Maas der mal wieder totalen Blödsinn raushaut. Die Aussage, dass eine "gerechte" Verteilung des Impfstoffes vor der Pandemie schützt ist schlichtweg falsch.
Zum Ersten, was ist gerecht? Ist es gerecht dass ein Land mit einer vornehmlich jungen Bevölkerung und somit viel weniger Coronatoten genauso viel Impfstoff bekommt wie ein Land mit genau der gegenteiligen Ausgangslage? Wenn ja, warum impfen wir dann zuerst die Alten? Und sicherlich herrscht in Ballungsräumen ein viel größeres Risiko der Ansteckung als auf dem Land. Somit wie beschreibt man hier gerecht?
Und die Aussage, dass erst wenn alle den Impfstoff haben wird das Virus nicht mehr zurückkommen ist so auch völlig verkürzt dargestellt. Das kann doch keiner bestreiten, dass wenn wir Länder haben in denen vielleicht 20 bis 30 Prozent geimpft sind sich das Virus dort viel langsamer ausbreiten wird. Zwar haben wir keine Herdenimmunität erreicht aber nur jeder Dritte wird sich überhaupt noch anstecken + die die Corona schon hatten. Und die landen nicht auf den überlasteten Intensivstationen und geben das Virus auch nicht weiter. Weder hier, noch wenn sie irgenwo hinreisen. Und dann werden auch weitaus mildere und wirtschatlich verträglichere Lockdowns wirksam sein. Aber andersherum wird es mal gar nichts bringen, wenn wir überall durch die "gerechte" Verteilung eine Impfquote von 3 Prozent haben was mal völlig fürn Arsch ist. Und der Zustand dauert dann die ganze Zeit auch wenn es 5 oder 10 oder 15 Prozent sind. Somit wird die Pandemie künstlich in die Länge gezogen und zwar weltweit mit weltweiten Folgen auch für das wirtschatliche Geschehen. Und das über Jahre.
Am besten ist es eine hohe durchimpfung dort herzustellen wo man von "Motoren" der Weltwirschaft spricht. Wenn sich dort da wirtschaftliche Leben normalisert haben alle was davon. Dann verreisen die Leute wieder und bringen Devisen. Produkte werden wieder mehr nachgefragt. Kommt doch die ganze Zeit im Fernsehn welche schlimm die wirtschaftliche Auswirkungen der Pandemie sind. Man kann die ja Fragen was sie besser finden. Dass das noch so ein bis zwei Jahre so geht weil nirgenwo eine anständige Impfqote erreicht ist oder denen in Aussicht stellen dass sie wieder in paar Monaten Geld verdienen um ihre Nahrung bezahlen zu können. Und dann ebenfalls dran zu sein mit der Impfung. Und dann geht es auch schnell weil hier nicht mehr so viele Dosen notwendig sind.
Gerecht ist ganz sicher nicht faktenignorierende Gleichmacherei.
Ach was mir noch einfällt. Sollte der Impfstoff der limitierende Faktor sein, was ich nicht glaube. Man wird ja sehen, dass die Impfzentren ziemlich langsam ist. Warum gibt es denn so wenig Impfstoff? Weil andere mit einer Notfallzulassung die Impfstoffe bereits in großem Stil einsetzen. Und wir natürlich immer noch auf dem Markt sind und die Produzenten den eben nicht horten bis die EU all ihre Papiere erledigt hat. Und das wird so beim nächsten und beim übernächsten Impfstoff sein. Das sind ziemlich unverhältnissmäßige volkswirtschaftliche Kosten dafür dass sich paar leute hinstellen dürfen und ein "beindruckendes" Signal verkünden dürfen und paar Idioten überzeugt werden, die immer noch nicht an Corona glauben. Wird natürlich sehr interessant wenn Länder wie z.B. Großbritannien, Israel, Kanada usw. in einigen wenigen Monaten eine beachtliche Durchimpfung erreichen und in Europa gerade erst angefangen wird. Aber ich bin sicher auch das wird man irgendwie als beindruckenden Erfolg den dämlichen Wählern verkaufen.
Ach und noch einige lustige Zahlen. Wie kann es sein, dass gesagt wird, dass die Herdenimmunität wohl noch Jahre dauern wird aber in einigen Monaten mit dem impfen der restlichen Bevölkerung gerechnet wird. Öhm etwa 23 Mio Menschen sind in Deutschland älter als 60 Jahre. Etwa 48 Prozent der Menschen leiden an einer oder mehreren chronischen Krankheiten. Kommen dann noch die Gruppen wie Polizei, Militär, Verwaltung sowie medizinisches Personal dazu. Dann sind wir schon nahe dieser Zahl. Da passt was in der Prognose nicht ganz.
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