Sonntag, 10. November 2019

Prognose

Tach Leute,

mir persönlich ist das ja egal ob CDU und AFD koalieren. Ich denke jedoch dass die AFD mittlerweile ein Größe in der Politik ist die nicht einfach wieder verschwinden wird. Und egal was alle jetzt beteuern. Es wird so wie mit der Linkspartei sein, die die SPD zu Anfang ebenfalls gemieden hat wie der Teufel das Weihwasser. Aber mit der Zeit fing es an mit Koalitionen auf Landes und Komunalebene wenn es sich dabei nicht um die "radikalen" handelt.

Na ja, was ist denn die Alternative? Rechts von der Union ist die AFD. Rechts von der AFD ist keiner. Somit wird sich die CDU damit abfinden müssen sich in wie auch immer geartete Koalitionen zu flüchten und die Entkernung der eigenen Partei weiter voranzutreiben weil es ist doch klar, dass in Dreier oder Viererkoalitionen man sehr wenig seines eigenen Programms durchbekommt. Da braucht man Mutti gar nicht mehr um schlecht zu verhandeln, sondern das impliziert die Situation. Oder halt nicht regieren. Aber wird auch schwer wenn man sich der Regierung verweigert. Finden die Leute wohl auch nicht gut vor allem im Osten. Und wenn man noch mehr konservative Wähler verliert weil man zu 3/4 linke Politik macht. Tja, wo werden die hingehen? Auch kann ich mir vorstellen, dass wenn es zum Dauerzustand wird dass die CDU quasi linke Regierungen anführt bzw. daran teilnimmt sich auch die wirtschaftliche Untestützung der AFD erhöht. Wobei das noch etwas dauern kann.

Darum ist meine Prognose dass diese rote Linie fallen wird in nicht allzuferner Zukunft. Vor allem wenn sich der bisherige Trend weiter fortsetzt.

In einer "konservativen" Koalition wird denke ich eher der das Rennen machen, der weniger Fehler macht, nicht zu radikal ist und die anziehendere Persönlichkeit ist. So war es zumindest in Österreich. Auch kann man sagen dass der größere Koaltionspartner mäßigend auf die Rechten gewirkt hat. Und wenn nicht kann man immer noch einen Koalitonsbruch machen und die Schuldigen auf die Wartebank schicken. Ist doch immer so dass man in der Opposition radikaler ist als in Regierungsverantwortung. Das beste Beispiel sind die Grünen. In der Opposition Totalverweigerer und in der Regierung Castortransporte.

Man kann ja nicht sagen dass die bisherige Strategie groß wirkt. Oder halt weiter panisch in Koaltionen fliehen und Sachen unterschreiben, die man sonst nie machen würde, hehe. Und damit der eigenen Wählerschaft so lange auf den Sack gehen bis die weg sind, weil 3 von 4 Entscheidungen für die eigentlich Kacke sind.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen