Montag, 1. Juli 2019

Seenotrettung in Selbsjustiz

Tach Leute, ich möchte mich zuerst einmal ganz klar von der populistischen Forderung diverser Politiker distanzieren diese Piratin wieder freizulassen. Die sollte man 5 Jahre in Knast stecken als abschreckendes Beispiel für Habenichskreuzfahrten, die auf alle Gesetze scheißen weil sie denken mit ihrer eigenen Moral über dem Gesetz zu stehen.

Zu allerst ist es eine absolute Frechheit, dass sich deutsche Politiker unter Ignoranz diverser Details (wider besseres Wissen) sich in rechtstaatliche Verfahren eines anderen EU-Landes einmischen. Geschieht euch recht dass keiner einen Deutschen als EU-Obermotz haben möchte.

Hier geht es in keinster Weise um Seenotrettung oder nicht. Das ist ihr Privatvergnügen und die arbeiten mit Schleppern Hand in Hand. Die Schlepper wissen die müssen die Flüchtlinge nur aufs Meer rauskarren und dann holen diese Moralapostel die ab. Es geht aber nicht sein Privatvergnügen auszuführen weil man meint von Jesus berufen worden zu sein und dann obwohl die Erlaubnis zum Anlegen verweigert wird, darauf zu scheißen und ein Schiff zu rammen. Sie steht nicht vor Gericht wegen der Rettung von Flüchtlingen (sie könnte ja in jeden anderen europäischen Hafen fahren). Nein sie steht vor Gericht weil sie geltendes Recht mißachtet hat und dabei auch noch Personen gefährdet hat.

Und das mit der Kohle sammeln. Hö, habt ihr einen an der Waffel? Wie soll die sich jetzt freikaufen und alle die kein Croudfunding zum Freikaufen betreiben haben sich der Justiz zu stellen.

Ich bin ganz klar für durchführung des Prozesses und dieses Habenichtskreuzfahrtboot versenken und als künstliches Riff den Fischen geben. Dann machen die so einen Unsinn nicht nochmal.

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