Tach Leute,
ich bin immer noch der Ansicht, dass der Brexit ganz klar ein Fehler der EU ist und nur nachrangig von Cameron. Rein logisch gesehen ist es so dass der Wahlkampf in Großbritannien mit dem Zuwanderungsthema geführt wurde. Und es braucht sich keiner jetzt aufzuschwingen und zu sagen das war nur Populismus. Würde das den "normalen" Leuten nicht auf der Seele brennen können die erzählen was die wollen. Wenn nicht sehr viele Einwanderer da sind sind nun mal keine da.
Und da wir von den Mega-Humanisten immer wieder hören, dass Flüchtlinge auch "ganz normale" Menschen sind und wir uns langsam in Europa alle einig sind dass unkontrollierte dem Wohlstandsgefälle überlassene Zuwanderung sehr problematisch ist (sonst würdet ihr Teutonen ja keine Qute wollen weil alle zu euch wollen) hätte man sich fragen können was der unterschied zwischen Flüchtlingen und EU-Migration ist? Wollt ihr es wissen? Der Pass (falls vorhanden). Die Motivation ist es nicht, es geht um ein besseres Leben. Das Resultat ist das Gleiche.
Und wäre die EU nicht so ein Haufen von alten, verkalkten, geistig unflexiblen Opas, die nur alles oder nicht Europa kennen, hätte man das erkannt. Und dann hätte man abgewogen was wichtiger ist. Ein Bremain oder eine Anpassung der Verträge da dies offenbar nicht nur subjektiv Probleme bereitet wie es jetzt läuft. Und das wäre für das was jetzt kommt ein unverhältnismäßig kleiner Preis gewesen.
Bei der Zuordnung der Verantwortlichkeit für das was jetzt kommt würde ich sagen 80% EU, 20% Cameron.
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