Pst, mal unter uns. Das mit den Briten... wisst ihr wie das gekommen ist? Die Briten haben unter anderem die Schnauze voll vor Überfremdung. Übrigens da sind die nicht anders als ganz Osteuropa. Nur in Britanien sind die Polen die "Fremden" und nicht die Flüchtlinge. Und während die Polen Möglichkeiten haben das zu verhindern, haben die Briten das nicht weil alle gesagt haben Pech ist halt so in Europa.
Und da gab es mal eine Zeit wo der Cameron gesagt hat das geht so nicht und in letzter Konsequenz wird man die Briten abstimmen lassen müssen. Da hat die Angela quasi gesagt na und dann geht doch. Und dann hat der Cameron gesagt also nicht jetzt gleich und da ist er in Europa rumgetingelt mit seinem Anliegen und hat das Hinz und Kunz vorgetragen aber zu hören bekommen hat er immer nur wenn überhaupt warme Worte bzw. keine wollte ihm zuhören. Und weil sich da absolut nix getan hat und man den Austritt Großbritanniens wohl als kalkulierbares Risiko gesehen hat und das den EU-Fritzen als kleineres Übel erschien, als gewisse Abkommen aus der Vergangenheit den Erfordernissen anzupassen, haben die Briten ihre Abstimmung gemacht. Und jetzt schreien se alle aua, Hilfe, wie konnte es soweit kommen?
Hey Teutonier. Übrigens rasche Verhandlungen über Handelsabkommen sind in eurem Interesse. Nachdem die Chinesen weniger kaufen, die Russen nicht mehr so viel kaufen dürfen bzw. auch wollen hätte ich an eurer Stelle wenig Interesse noch einen vergleichsweise großen, wohlhabenden Markt zu verlieren, nur damit die EU-Fuzzis zeigen können so das habt ihr Briten davon.
P.S. Also ich mache mir um die Briten mittel- bis langfristig gar keine Sorgen. Es wird am Anfang einige Turbulenzen geben aber wenn wir uns die ganze Welt anschauen ist die EU in jeglicher Hinsicht das Ausnahmemodell und eben nicht eingenständige große Nationalstaaten. Weiterhin egal wie man das Konstrukt heute oder morgen oder übermorgen nennen wird Europa wird allein schon aus pragmatischen Gründen immer auf eine kooperative Politik und Wirtschaft angewiesen sein. Und darum glaube ich nicht dass es um EU oder nicht EU geht es geht immer um EU nur dir Frage ist die Ausgestaltung, Implementierung. Ich finde es eigentlich schon frech dass bis heute die EU in ihrer heutigen Form für sich in Anspruch genommen hat die einzig mögliche, wahre und glücklich machende Implementierung zu sein. Vielleicht liegt die Zukunft der EU nicht in einem großen, von vielen als undemokratisch empfundenen, schwer zu manövrierendem, zentralistischen, monolythischem System sondern in einem lose gekoppelten System. Diesen Weg ist man auch in der Softwareentwicklung gegangen.
Desweiteren verneine ich den Zusammenhang von einer riesigen Zentralregierung und der Möglichkeit einer Freihandelszone. Genauso verneine ich den Zusammenhang von Freihandel und der Möglichkeit dass jeder so wie er es gerade gut findet sich aufmacht wohin er will und sich zur Not bei jemand in den Vorgarten pflanzt.
Übrigens Lügenpresse schon wieder:
Quelle Frankfurter Allgemeine:
Im EWR mit derzeit 31 Staaten können also Waren- und Dienstleistungen über Grenzen hinweg angeboten werden, Arbeitnehmer in jedem Mitgliedsland ihr Geld verdienen und Kapital ohne Hindernisse von Land zu Land transferiert werden. Hinzu kommt Zusammenarbeit in verwandten Politikbereichen wie Wettbewerb, Verkehr, Energie und Wirtschaftszusammenarbeit. Im Unterschied zur EU-Vollmitgliedschaft fehlen jedoch die Bereiche Agrar, Fischerei, Zollunion, Handel, Justiz- und Innen- sowie die Außen- und Sicherheitspolitik.
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