da die amerikanischen Freunde (diverse Publizisten) mit ihrer Gasdiskussion weiter machen, mache auch ich weiter zu belegen, dass das mit versorgunssicherheit nicht das geringste zu tun hat. Wieso?
- Von morgens bis abends Tag für Tag wird wierholt, dass die russische Wirtschaft extrem abhängig von ihren Öl- und Gasexporten ist. Somit ist es im urgeigensten Interesse der Russen, dass in nahezu jeder Situation das Vertrauen darin nicht erschüttert ist. Das war die letzten 60 Jahre so und es ist niemals von irgend jemanden anderst geäußert worden.
- Obama ist ganz klar als Lobbyist der US-Energiewirtschaft unterwegs. Dass im Zusammenhang mit Freiheit und Ukraine quasi direkt im Anschluss daran über US-Exporte von Gas gesprochen wird in im allerbesten Fall mal ziemlich geschmacklos. Das auf Krisen dieser Art so reagiert werden muss ist Herr Obamas ureigenste persönliche Meinung. Die letzen 60 Jahre waren etwa 40-50 Regierungen in Washington, Bonn/Berlin und Moskau nicht der Ansicht dass dies notwendig sei, vor allem auf einer solchen Eskalationsstufe.
- Zu dem ist das nicht allzu schlau. Sollten wir jetzt schon damit anfangen wegen einer solchen Lapalie diesen Trumpf zu opfern. Womit drohen wir dann das nächste mal. Mit dem werfen von Wattebälchen?
- Herr Obama ist ganz klar als Lobbyist der US-Energiewirgschaft unterwegs. Hier wird ein weltpolistische Ereignis vorgeschoben um den langfristigen Plan der US-Energiekonzerne für Europa ganz schnell durchzuboxen. Das politische Gewicht der US-Regierung wird dazu mißbraucht sich Marktanteile in Europa zu sichern ohne sich an markwirtschtliche Prinzipien halten zu müssen. Wenn die hier Fuß fassen wollen, sollen die investieren, Terminals und Schiffe bauen und sich genauso wie alle anderen Anbieter verhalten. Sollten wir uns entscheiden diesen Schritt zu gehen sollen die Amerikaner mit einem entprechenden Preis auwarten so wie alle anderen. Und wenn der Preis passt kaufen wir, wenn nicht dann woanders. Das haben die Wirtschaftbosse und deren Unternehmen auszuknobeln und nicht Obama zu bewerben im Rahmen von Sicherheitkonferenzen.
- Also, da es nicht um Versorgunssicherheit geht, geht es darum, dass wir einen X-Millarden teuren Umbau der Gas-Infrasturktur bezahlen sollen um Teil von Obamas Strafmaßnahmen gegen Russland zu werden obwohl offiziell gesagt wurde, dass die nächste Eskallationsstufe erst in Kraft tritt sollte Russland weiter machen. Und zufälligerweise gäbe es bei dieser Konstallation nur einen strahlenden Gewinner. Wer wohl? Ich sehe Obama nicht als den Messias, der plötzlich ankommt und schlauer ist alls alle vor ihm egal ob in Washington, Bonn oder Moskau. Om Vergleich zu den geschichtlichen Ereignissen der Vergangengheit ist diese Krim-Geschichte eine Lapalie mit weniger Toten als an einem normalen Kneipenwochenende in Köln. Ich glaube diese Sache zu lösen ist auch möglich ohne einen kompletten Umbau der Energieinfrastruktur Europas mit einem lachenden Gewinner.
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