Donnerstag, 25. August 2011

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Was für ne komische Überschrift. Was soll das heißen? Versuche mal die Infos von gestern etwas zusammenzufassen und mit einfachen Worten wiederzugeben.

Also Faustregel für kleine grüne Politiker:

Wenn man auf der gleichen Linie in Punkto Finanzmaßnahmen liegt wie Präsidenten von Pleiteländern (nicht wirklich gut gewirtschaftet) und Risikoanalysten von globalen Investmentinstituten die so und so viel Milliarden letztes Jahr verdient haben ist das gar nicht gut. Man kann bei zuletzt genannten nicht unbedingt davon ausgehen dass Prio 1 bei den Berechnungen das Gemeinwohl war. Darum nicht machen.

Feuer, Messer, Gabel, Licht ist für kleine Kinder nicht. Genauso in dem Stil, wenn die oben genannten Personen das fordern nicht machen oder gar genau das Gegenteil.

So nun zu den "Finanzmarktstabilisierungsmaßnahmen". Vergleicht man das gesamte Steueraufkommen eines Landes mit den Umsätzen die täglich an den Börsen getätigt werden ist das eher ein kleiner Betrag, der euch zur Verfügung steht. Man könnte auch noch weiter gehen und mal die zusätzliche Leistungsfähikeit der noch wenigen gesunden Länder bei einem geringen Wirtschaftwachstum in Bezug zu den Billionen setzen die sich Staaten aufgebürgt haben. Dann wird er noch kleiner.

Damit werdet ihr auf Dauer gar nix stabilisieren. Es ist eher so, dass nahezu egal welche Veränderungen durch Gesetze eintreten wird sich der Markt sicherlich nach einigen Turbulenzen und Gejammer dem anpassen. Es wird genauso wie vorher fixe und erfolgreichere und lahme weniger erfolgreiche Markteilnehmer geben. Dann wird man sich wohl an dem orietieren müssen was da ist und nicht was man gerne hätte.

Und da ist auch das Problem. Ein verlässliches nein, lässt Planer, Manager und Strategen mit Sicherheit einen besseren Job machen als ein jein, villeicht, möglicherweise, falls und evtl. und mal sehn.

Haut rein Leute

P.S. Auch das mit den Schirmen wird nicht klappen auf Dauer bzw. die Annahmen bezüglich der Verweildauer unter dem Schirm müssen massiv nach oben korrigiert werden. Banken und Schirme usw. gut. Länder sind keine dermaßen dynamischen Gebilde mit Eigenkapitalrenditen von 25%, die in kurzer Zeit wieder aus der Scheiße draußen sind. Ihr werden dieses Schuldenszenario noch die nächsten Jahrzente mit euch rumschleppen. Jetzt am Anfang gleich mal die letzten Reserven zu verheizen??? Klar, da muss man sich schon die eine oder andere Frage gefallen lassen ob das tatsächlich der richtige Weg ist. Auch für die Verfechter der Riesenschirme. Das verkehrt sich doch schon ins Lächerliche. Riesen Schirm machen und die halbe Eurozone drunterstellen. Warum nicht gleich mega riesen Schirm und dann gehn wir einfach komplett alle drunter.

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